Vorgang

Angebot aus der Sprachnachricht: so arbeitet der Automat

Vom Aufmaß auf dem Beifahrersitz zum Angebotsentwurf mit Ihren Preisen. Was der Automat macht, was Sie prüfen und wo die Grenzen liegen.

Ein Angebot entsteht im Handwerk selten am Schreibtisch. Es entsteht beim Kunden, im Auto, auf dem Aufmaßzettel. Im Büro wird es dann ein zweites Mal geschrieben, oft abends. Genau diese zweite Runde übernimmt der Automat.

So läuft es ab

  1. Sie sprechen nach dem Termin eine Sprachnachricht ein oder fotografieren den Aufmaßzettel.

  2. Der Automat erkennt Positionen, Mengen und Besonderheiten und ordnet sie Ihren eigenen Leistungen und Preisen zu.

  3. Er legt einen Angebotsentwurf in Ihrer gewohnten Form an, in Ihrer Software oder als Dokument.

  4. Sie prüfen, ändern, was nicht passt, und geben frei. Erst dann geht das Angebot raus.

Was Sie dafür brauchen

  • eine Liste Ihrer Leistungen mit Preisen, zum Beispiel aus Ihrer Branchensoftware oder einer Tabelle

  • zwei, drei ältere Angebote als Vorlage für Aufbau und Tonfall

  • einen festen Ort, an dem Sprachnachrichten oder Fotos ankommen

Wo die Grenzen liegen

Der Automat kennt nur, was in Ihrer Preisliste steht. Sonderanfertigungen, ungewöhnliche Baustellen oder Nachträge mit Ermessensspielraum bleiben Ihre Sache. Er rechnet nicht großzügiger, als Sie es tun würden, und er schickt nichts ohne Ihre Freigabe.

Lohnt sich das bei Ihnen?

Das hängt davon ab, wie viele Angebote Sie schreiben und wie lange eines dauert. Im Rechner ist „Angebote schreiben“ schon ausgewählt. Sie sehen in einer Minute, wie viele Stunden im Monat zusammenkommen.

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Stand: 20. Oktober 2026 · Michael Weis, Dipl.-Ing.